Bad Elster
besitzt eine mehr als 150jährige Tradition als Sächsisches Staatsbad.
1324 wurde es erstmals urkundlich erwähnt. Bereits 1538 wurde der „Elsteraner Säuerling“ untersucht und als „zur Leibesnotdurft gar wohl dienlich“ beschrieben. Der berühmteste deutsche Dichter Johann Wolfgang Goethe weilte 1795 in Bad Elster und beschrieb das „herrliche Wasser“. Nach weiteren Quellenuntersuchungen und der Errichtung der ersten Badeeinrichtungen wurde 1848 die erste offizielle Badesaison eröffnet. Seit dem zogen viele der Sächsischen Könige in den Ort, um Erholung und Heilung zu finden. Zu den berühmtesten Gästen zählen König Friedrich August III. und König Albert, nach welchem das heutige Albert Bad benannt ist.
1888-90 werden das Kurhaus errichtet und der Kurpark angelegt.
1935 erhält Bad Elster das Stadtrecht und ist seit dem die südlichste Stadt Sachsens.
Seit 1992 wird der Kurbetrieb zusammen mit dem im benachbarten Bad Brambach durch die Sächsische Staatsbäder GmbH fortgeführt. 1999 eröffnet das umgestaltete Albert Bad mit der modernen Bade- und Saunalandschaft „Elsterado“ und einem großzügigen Wellness-Bereich.